Luftbild eines Holzhofs mit geordneten Rundholzreihen, Schnittholzstapeln und Hackschnitzelhaufen. Symbolbild für einen Betrieb mit Restbiomasse, KI-generiert

Restbiomasse

Pyrolyse-Anlagen für Betriebe mit Restbiomasse

Eine Pyrolyse-Anlage macht aus Ihren Reststoffen stabile Pflanzenkohle. Die ausgekoppelte Wärme deckt Ihren Eigenbedarf.

Vorteile

Warum Betriebe mit Restbiomasse auf Pyrolyse setzen

Schwankende Reststoffpreise und steigende Frachtkosten belasten die Rentabilität. Trocknung und Prozesse verbrauchen zeitgleich große Mengen Wärme. Die Verwertung vor Ort schließt diesen Kreislauf im eigenen Betrieb.

Das Pyrolysegas verbrennt in der Brennkammer und ein Wärmetauscher koppelt die Energie als Heißwasser oder Dampf aus.

Eigene Reststoffe zuerst verwerten statt entsorgen.

Entsorgungskosten entfallen, weil die Stoffe im Betrieb bleiben.

Wärme für Trocknung und Prozesse direkt vor Ort.

In Zahlen

Was eine Anlage liefert

Biomacon-Anlagen, gerechnet bei rund 8.000 Betriebsstunden pro Jahr.

160 bis 900 kW

Thermische Leistung

Wärme aus Biomasse, ganzjährig verfügbar.

145 bis 815 t/a

Pflanzenkohle

Austrag je Anlage und Jahr.

390 bis 2.200 t CO₂/a

CO₂-Zertifikate

1 t Pflanzenkohle bindet rund 2,7 t CO₂-Äquivalent.

Nutzen

Reststoffe liefern Wärme und Erlöse

Ihre Reststoffe werden zum Rohstoff. Daraus entstehen Wärme, Pflanzenkohle und planbare Erlöse.

Kein Brennstoffeinkauf

Ihre eigenen Reststoffe liefern die Energie. Brennstoff müssen Sie nicht einkaufen.

Wärme vor Ort

Grundlastwärme für Trocknungskammern und Prozesse, das ganze Jahr.

Pflanzenkohle

Zusätzliches Produkt aus dem eigenen Reststoff, EBC-fähig.

Biomasse-Anlieferung im DACH-Raum

Eigene Reststoffe zuerst: Ihre Stoffe stehen im Mittelpunkt. Über unser regionales Lieferantennetzwerk ergänzen wir passende Biomasse bei Bedarf und planen die Versorgung mit.

  • Eigene Reststoffe zuerst
  • Anlieferung ergänzt bei Bedarf
  • Versorgung und Mengen mitgeplant

Stoffe

Welche Reststoffe infrage kommen

Holzreste, Papierschlämme und Getreidespelzen verhalten sich unterschiedlich. Entscheidend sind Körnung, Feuchte und Begleitstoffe.

Holzreste

Hackschnitzel, Sägemehl und Rinde mit hohem Kohlenstoffanteil.

Papierschlämme

Faserreiche Reststoffe aus der Papierproduktion.

Getreidespelzen

Trockene Reststoffe aus der Getreideverarbeitung.

Eignungsprüfung

Was passt, was wir prüfen

Nicht jeder Reststoff ist geeignet. Die Vorprüfung trennt klar.

Geeignet

  • Trockene, kohlenstoffreiche Stoffe
  • Gleichmäßige Körnung
  • Geringe Begleitstoffe

Im Einzelfall pruefen

  • Nasse oder stark faserige Stoffe: Eignung im Einzelfall prüfen
  • Stoffe mit Störanteilen: Vorprüfung klärt die Eignung
  • Unklare Mengen und Feuchte: Mengen- und Feuchteanalyse klärt es

Reaktortechnik passend zu Ihrem Material

Ihre Reststoffe unterscheiden sich in Körnung und Wassergehalt. Papierschlamm verhält sich anders als trockenes Sägemehl. Die Technik muss zu Ihren Reststoffen, Ihrem Wärmebedarf und Ihrem Ablauf passen.

  • Bewertung marktführender Reaktortypen, unabhängig.
  • Technik für Hackschnitzel, Sägemehl und Rinde.
  • Rauchgasreinigung und Wärmeauskopplung auf Dauerbetrieb.
Verfahrensschema für Restbiomasse: Trocknung, Reaktor, Brennkammer, Pflanzenkohle, Wärmeauskopplung und Rauchgasreinigung

Potenzialanalyse

Wie viel Reststoff fällt bei Ihnen an?

Jeder Betrieb hat eigene Reststoffe und Mengen. Eine Mengen- und Feuchteanalyse bildet das Fundament für Ihre Investitionsentscheidung.

Mengen und Feuchte

Für Ihren Standort prüfen wir Reststoffmengen und Feuchtegrade.

Wärmeleistung

Aus Ihren Betriebsdaten berechnen wir die nutzbare Wärmeleistung.

Pflanzenkohlemenge

Für Ihr Projekt schätzen wir die jährliche Pflanzenkohlemenge.

Integration

In Ihrem Betrieb klären wir technische Integrationspunkte.

Ablauf

Vom Erstgespräch bis zum Betrieb

  1. 01

    Vorprüfung: Standort, Bedarf und Genehmigungslage klären.

  2. 02

    Standort und Biomasse: Mengen, Feuchte und Versorgung festlegen.

  3. 03

    Konzept und Wirtschaftlichkeit: Auslegung, Erlöse und Förderung rechnen.

  4. 04

    Bau und Inbetriebnahme: Aufstellung, Anschluss und Übergabe.

  5. 05

    Betrieb und Vermarktung: Wärme nutzen, Kohle und Zertifikate verwerten.

Praxis und Partner

Technik von etablierten Herstellern

Wir arbeiten herstellerunabhängig, unter anderem mit Biomacon.

Die eingebundenen Systeme laufen im industriellen Dauerbetrieb. Gerne laden wir Sie ein, eine laufende Anlage zu besichtigen.

Anlagenbesichtigung →

Praxis

Anlagenbesichtigung vor Ort

Besichtigen Sie eine Karbonisierungsanlage im Betrieb. Sie sprechen mit Betreibern und sehen die Technik im Alltag.

Angebot einholen
Holzlager mit Stapelholz. Symbolbild, KI-generiert.

FAQ

Häufige Fragen

Was kostet die Vorprüfung? +

Die Vorprüfung ist unser Einstiegsprodukt. Details stehen auf der Angebotsseite.

Welche Fördermittel gibt es? +

Fördermittel-Prüfung auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene. Details stehen auf der Angebotsseite.

Welche Reststoffe sind geeignet? +

Holzreste, Papierschlämme und Getreidespelzen. Entscheidend sind Körnung, Feuchte und Begleitstoffe. Die Eignung prüfen wir in der Vorprüfung.

Müssen wir Brennstoff einkaufen? +

Eigene Reststoffe zuerst: Ihre Stoffe stehen im Mittelpunkt. Über unser regionales Lieferantennetzwerk ergänzen wir passende Biomasse bei Bedarf.

Nächster Schritt

Prüfen Sie das Potenzial Ihrer Restbiomasse.

Ihre realen Betriebsdaten nutzen wir, um den Ertrag an Wärme und Pflanzenkohle zu ermitteln. Sie erhalten eine belastbare Grundlage für Ihr Projekt.

Sie erhalten binnen 24 Stunden eine unverbindliche Rückmeldung.