Flache Wasserbecken mit Schilfbeeten einer Pflanzenkläranlage in offener Landschaft. Symbolbild, KI-generiert.

Kläranlagen

Kläranlagen: Reststoffe verwerten, Schadstoffe filtern

Kläranlagen und Abwasserverbände stehen unter Druck. Eine Pyrolyse-Anlage verwertet Reststoffe vor Ort und liefert Wärme.

Ausgangslage

Klärschlamm, Mikroschadstoffe, Kosten

Entsorgungswege werden enger und teurer. Kläranlagen suchen Wege, Reststoffe im eigenen Prozess zu nutzen.

Für die vierte Reinigungsstufe und Mikroschadstoffe benötigen Sie zusätzliche Technik. Die Klärschlammtrocknung ist der größte Wärmeverbraucher an Ihrem Standort.

Klärschlamm und Reststoffe vor Ort verwerten.

Mikroschadstoffe immobilisieren und PFAS-Einträge gezielt adressieren.

Sie nutzen die Wärme aus dem Prozess für die Klärschlammtrocknung.

In Zahlen

Was eine Anlage liefert

Biomacon-Anlagen, gerechnet bei rund 8.000 Betriebsstunden pro Jahr.

160 bis 900 kW

Thermische Leistung

Wärme aus Biomasse, ganzjährig verfügbar.

145 bis 815 t/a

Pflanzenkohle

Austrag je Anlage und Jahr.

390 bis 2.200 t CO₂/a

CO₂-Zertifikate

1 t Pflanzenkohle bindet rund 2,7 t CO₂-Äquivalent.

Nutzen

Vorteile der Karbonisierung für Ihre Kläranlage

Sie nutzen die Prozesswärme direkt für die Trocknung und stellen eigene Filterkohle her. Zudem gewinnen Sie Phosphor zurück und erzielen zusätzliche Erlöse.

Wärme zur Klärschlammtrocknung

Mit der Prozesswärme trocknen Sie den Klärschlamm und versorgen den größten Wärmeverbraucher am Standort.

PFAS-Filterkohle

Pflanzenkohlebasierte Filtermedien binden organische Schadstoffe wie PAK und adressieren PFAS-Verbindungen zum Schutz der Gewässer.

Phosphorrückgewinnung

Sie gewinnen Phosphor aus der Kohle zurück. Der Einsatz von Kohle auf Klärschlammbasis als Dünger ist derzeit düngemittelrechtlich nicht zugelassen.

Erlöse

Pflanzenkohle und CO₂-Zertifikate als Zusatzerlös.

Biomasse-Anlieferung im DACH-Raum

Sie haben keine eigene Biomasse?

Unser Lieferantennetzwerk deckt den DACH-Raum ab. International beschaffen wir die Biomasse individuell und entwickeln Anlieferungskonzepte kooperativ.

  • Regionales Lieferantennetzwerk
  • Passende Biomasse und Mengen
  • Anlieferung und Versorgung mitgeplant

Phosphor, SoilClean, Substratfilter

Phosphorrückgewinnung verfolgen wir als Ansatz und prüfen sie für Ihren Standort. SoilClean und ein Substratfilter binden Schadstoffe aus dem Wasser. Der Ansatz gehört in die Vorprüfung, nicht in ein fertiges Versprechen.

  • Phosphorrückgewinnung als Ansatz prüfen.
  • SoilClean für belastete Substrate.
  • Substratfilter für den Wasserweg.
Stoffweg: Klärschlamm und Reststoffe gehen in den Substratfilter mit SoilClean, die Schadstoffe werden gebunden; die Phosphorrückgewinnung ist ein Ansatz und gehört in die Vorprüfung

AquaClean: Schadstoff-Filterkohle

AquaClean steht für unsere Schadstoff-Filterkohle im Wasserweg. Filterkohle bindet organische Schadstoffe dauerhaft im Substrat. Details zur Qualität, zu Körnungen und zur Anwendung stehen auf der Produktseite.

  • Adsorption und Immobilisierung an der inneren Oberfläche.
  • Für den Wasserweg und die vierte Reinigungsstufe.
  • Vorprüfung mit Ingenieurbüros und Laborpartnern.
Wirkprinzip im Wasserweg: Wasser durchströmt ein Filterkohle-Bett, die Schadstoffe werden an der inneren Oberfläche adsorbiert
Zur Schadstoff-Filterkohle →

Ablauf

Vom Erstgespräch bis zum Betrieb

  1. 01

    Vorprüfung: Standort, Bedarf und Genehmigungslage klären.

  2. 02

    Standort und Biomasse: Mengen, Feuchte und Versorgung festlegen.

  3. 03

    Konzept und Wirtschaftlichkeit: Auslegung, Erlöse und Förderung rechnen.

  4. 04

    Bau und Inbetriebnahme: Aufstellung, Anschluss und Übergabe.

  5. 05

    Betrieb und Vermarktung: Wärme nutzen, Kohle und Zertifikate verwerten.

Praxis und Partner

Technik von etablierten Herstellern

Wir arbeiten herstellerunabhängig, unter anderem mit Biomacon.

Die eingebundenen Systeme laufen im industriellen Dauerbetrieb. Gerne laden wir Sie ein, eine laufende Anlage zu besichtigen.

Anlagenbesichtigung →

Praxis

Anlagenbesichtigung vor Ort

Besichtigen Sie eine Karbonisierungsanlage im Betrieb. Sie sprechen mit Betreibern und sehen die Technik im Alltag.

Angebot einholen
Klärbecken einer Kläranlage. Symbolbild, KI-generiert.

FAQ

Häufige Fragen

Ersetzt die Anlage unsere Kläranlage? +

Nein. Die Kläranlage bleibt. Die Pyrolyse ergänzt sie um eine stoffliche Stufe für Klärschlamm und Reststoffe.

Was ist mit Phosphor? +

Phosphor lässt sich aus der Kohle zurückgewinnen, und wir prüfen diese Rückgewinnung für Ihren Standort. Der Einsatz von Kohle auf Klärschlammbasis als Dünger ist derzeit düngemittelrechtlich nicht zugelassen.

Müssen wir Brennstoff einkaufen? +

Nein. Über unser regionales Lieferantennetzwerk liefern wir passende Biomasse an und planen die Versorgung mit.

Was kostet die Vorprüfung? +

Die Vorprüfung ist unser Einstiegsprodukt. Details stehen auf der Angebotsseite.

Wie läuft die Genehmigung? +

Anlagen zur thermischen Behandlung von Biomasse unterliegen dem Bundes-Immissionsschutzgesetz. Den Weg prüfen wir projektspezifisch.

Nächster Schritt

Potenzial für Ihre Kläranlage prüfen

Nennen Sie uns Reststoffmengen, Wasserweg und Wärmebedarf. Wir prüfen, ob sich eine Anlage für Ihren Standort trägt.

Sie erhalten binnen 24 Stunden eine unverbindliche Rückmeldung.